Was wir im eTrading-Bereich tun
Wir beraten Banken und Handelshäuser entlang des gesamten eFX-Stacks — von der strategischen Frage „welche Rolle wollen wir im elektronischen FX-Markt spielen” bis zur operativen Detailfrage „wie viele Microsekunden Latenz können wir bei der Pricing-Engine herausholen”.
Die meisten Mandate fallen in eine dieser Kategorien: Aufbau einer neuen Plattform-Generation, Migration vom Legacy-System auf eine moderne Architektur, gezielte Optimierung einzelner Komponenten (Pricing, Hedging, Risk), oder strategische Neuausrichtung des eFX-Angebots im Lichte veränderter Kundenanforderungen.
Konkrete Themen
Plattform-Strategie. Welche Marktsegmente wollen Sie bedienen? Welche Produkte (Spot, Forwards, Swaps, NDFs, Optionen) gehören in den elektronischen Kanal? Welche Klientel-Tiers, welche Wettbewerbs-Positionierung? Das sind keine technischen Fragen — und genau deshalb werden sie oft falsch beantwortet.
Architektur und Technologie-Auswahl. Pricing-Engine, Aggregation, Smart Order Routing, automatisches Hedging (Back-to-Back oder Position-basiert), Limit-Order-Management, FIX-Connectivity, Risk-Reporting. Wir kennen die marktüblichen Lösungen und wissen, welche Komponenten Sie kaufen, white-labeln oder selbst bauen sollten.
Connectivity zu Multi-Dealer-Plattformen. Pricing in FXall, 360T, Bloomberg, FXSpotStream, EBS — jede Venue hat ihre eigenen Konventionen, ihre eigene Latenz-Charakteristik und ihre eigene Klientel. Wir helfen bei der Priorisierung, der Anbindung und der laufenden Hit-Ratio-Optimierung.
Algorithmic Execution. TWAP, VWAP, Implementation Shortfall, Internal Crossing, Liquidity Seeking — die Algo-Landschaft wird komplexer, und Klienten erwarten zunehmend Transparenz über Execution Quality (TCA). Wir beraten beim Aufbau der Algo-Suite und bei der Integration von Transaction Cost Analysis.
Regulatorische Themen. MiFID II Best Execution, FX Global Code, EMIR Reporting, Clearing-Themen für NDFs und Optionen. Diese Themen werden oft erst spät im Projektplan sichtbar — wir bauen sie früh in die Architektur ein, damit Compliance kein Nachgedanke ist.
Unsere Perspektive
Wir kommen vom Trading Floor. Stefan war fast drei Jahrzehnte bei BNP, Dresdner Kleinwort und Commerzbank — als FX-Sales, FX-Strukturierer und früh als Treiber des eFX-Geschäfts. Enrico hat bei UniCredit als Managing Director eTrading-Plattformen aufgebaut und FX-Risikomanagement-Lösungen wie UCHedge und Kristall geleitet.
Das heißt: Wir sind keine Generalisten-Berater, die FX als eines von vielen Themen mitnehmen. Wir kennen die Marktstruktur, die typischen Bottlenecks im Lebenszyklus eines Trades, und die Anbieterlandschaft aus eigener Anschauung. Wenn ein Vendor in der Präsentation behauptet, ihre Pricing-Engine sei „state of the art”, wissen wir, was diese Aussage konkret bedeutet — oder eben nicht.
Wie eine Zusammenarbeit anfängt
Meist beginnt es mit einem konkreten Anlass: eine Plattform-Entscheidung steht an, ein Projekt ist ins Stocken geraten, oder das Management will eine externe zweite Meinung zur Strategie. Wir steigen mit einem Workshop ein (ein bis zwei Tage), in dem wir den Status quo verstehen, die kritischen Fragen identifizieren und die nächsten Schritte gemeinsam priorisieren. Daraus entsteht ein Mandats-Scope, der so groß oder klein ist, wie es das Thema erfordert.